“Wir bleiben alle!”-Krachdemo am Samstag den 22.9.2012 um 16 Uhr

Infos: http://wirbleibenalle.org/

¡Anti-Capitalista real Ya! -Internationaler Aktionstag 12.Mai

Aufruf für einen Antikapitalistischen Strang beim Sternmarsch in Berlin – im Rahmen des internationalen Aktionstages – am 12.Mai 2012. Startpunkt: Thälmann-Park

Prolog

Am 17.12.2010 verbrannte sich in Tunesien ein Gemüsehändler auf einem Marktplatz. Mohamed Bouazizi war gerade einmal 26 Jahre alt und der “Ernährer” einer Großfamilie. Dies war der Auslöser, der 100.000 Tunesier_innen auf die Straße gebracht hat. Sie trieben den tunesischen Despoten Ben Ali aus dem Amt. Der “Arab Spring” (Arabische Frühling) begann.

Der Gedanke der Platzbesetzungen wird zur Praxis. Im Februar 2011 wird der Tahrir-Platz (Platz der Freiheit)  im ägyptischen Kairo besetzt. Mit riesigen Chören forderten Demonstrant_innen Freiheit. Diese Forderung schlägt sich in einer Welle von Protesten im Arabischen Raum nieder und wird in der “Spanish Revolution” (Spanischen Revolution) fortgesetzt.

Ab dem 15. Mai 2011 versammeln sich tausende Spanier_innen auf öffentlichen Plätzen. Aufgerufen wird unter dem Titel “Toma la Calle – Nehmt euch die Straße!” Die Bilder erinnern an die Proteste in Nordafrika. Mit Platzbesetzungen wird gegen die Sparpolitik protestiert. Sie nennen sich Indignados (‚Empörte‘) und beziehen sich damit auf das Buch “Empört Euch!” des französischen Rèsistancekämpfers Stéphane Hessel.

Die Bewegung in Spanien ruft zu einem internationalen Aktionstag auf. Am 19. Juni finden daraufhin europaweit – mit einem deutlichen Schwerpunkt in Spanien – Proteste gegen die aktuelle Wirtschaftskrise und die fehlenden Mitspracherechte der Bevölkerung statt.

Am 17.September wird unter dem Motto “Occupy Wall Street” zu Protesten in New York aufgerufen. Demonstrant_innen besetzen den  Zuccotti Park in Lower Manhattan in New York City und benennen ihn in Liberty Plaza um. Nach anfänglicher Toleranz eines Camps wird dieses am 15. November in einer Nacht-und-Nebel-Aktion von der Polizei geräumt. Zuvor finden unter dem Slogan “UNITED FOR #GLOBALCHANGE” am 15.Oktober in mehr als 1000 Städten in mehr als 80 Ländern Proteste statt.

Am 3. November werden die Häfen von Oakland durch die Occupy-Bewegung komplett lahmgelegt. In diesem Zuge beenden hunderte von Lehrer_innen den Schulbetrieb und schließen sich der Bewegung zum ersten Mal an.

Zur gleichen Zeit sind die spanischen Indignados  nach den Besetzungen der großen Plätze zur Organisation in den Barrios/Stadtteilen und zu Besetzungen von Häusern und Hospitälern übergegangen. In den USA bringt sich die Bewegung von den Versammlungen aus in die Organisierung um Belange der Communities ein. In Oakland werden systematisch zwangsgeräumte Häuser wieder angeeignet.

Die europäische antikapitalistische Linke organisiert sich momentan für einen widerständigen Sommer. Auf der bundesweiten Demonstration in Frankfurt am Main, dem Sitz der Europäischen Zentralbank, demonstrierten am 31.März diesen Jahres 6000 Menschen im Rahmen des antikapitalistischen Aktionstages “M31″  gegen die neoliberale und autoritäre Krisenpolitik der EU. Zeitgleich fanden in über dreißig europäischen Städten Demonstrationen und Besetzungen statt, u.a. in Madrid, Athen, Mailand, Zagreb, Wien, Uetrecht, Moskau und Kiew.

Rebellion im Herzen der Bestie

Antikapitalistischer Widerstand in den Zentren kapitalistischer Organisierung gewinnt an Fahrt. Die Zeit, in der Institutionen wie Europäische Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationaler Währungsfonds (IWF) unbehelligt die Ausbeutung, Verarmung und Enteignung weiter Teile der Bevölkerung ohne große Aufmerksamkeit vorantreiben konnten, ist beendet. Wir haben registriert, dass diese Politik in Griechenland und anderen südeuropäischen Ländern unter dem Spardiktat schon jetzt zu Verarmung und zur Herstellung von Rechtlosigkeit führt. Am Beispiel Griechenlands ist zu sehen wie im öffentlichen Dienst Löhne gekürzt und Arbeitskräfte entlassen werden, Sparmaßnahmen durchgeprügelt und soziale Absicherungssysteme aufgegeben werden.

Wir nehmen aber auch zur Kenntnis, dass mit neoliberalen Paradigmen kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist, und das “Große Prinzipien niemanden mehr beeindrucken.” (IWF, Legarde). Die kapitalistische Klasse gibt sich keine Mühe noch Ideen zu verkaufen, welche sich schon lange nicht mehr vermitteln lassen. Die Krise des Kapitalismus ist ebenso zu einer Krise der Repräsentanz geworden und die Idee, dass es keine Alternativen gibt, hat ausgedient. Offensiv und ohne Rücksicht wird die eigene Klientel bedient, während die Masse der Bevölkerung enteignet wird. An die Stelle der repräsentativen Vermittlung tritt die repressive Erzwingung. So fabelt die EU-Polizeiagentur Europol über „Euro-Anarchisten“ und die deutsche Polizeiausbildung ist aufgrund ihrer Erfahrungen in der “Beruhigung” von Massen ein gefragtes Exportprodukt. Künftig wollen Polizeien und Geheimdienste aller EU-Mitgliedstaaten grenzüberschreitend Überwachungsmaßnahmen durchführen, wobei auch der gegenseitige Zugriff auf Vorratsdaten geregelt wird. Doch auch der Widerstand vernetzt sich. So führten einzelne Polizeiübergriffe zu internationaler Empörung, denn “die ganze Welt schaut zu”. Dennoch ist die Wiederholung von Polizeigewalt systemisch und bleibt innerhalb dieses Systems ohne Konsequenzen. Neben der Kontrolle nach innen wird sich zugleich nach außen abgeschottet. In diesen Tagen streben Deutschland und sechs weitere EU-Staaten die verstärkte griechische Abriegelung der Grenzen und eine systematische Grenzüberwachung gegen Flüchtlinge seitens der Türkei an.

Das Ende des Kapitalismus – nicht weniger!

Die Überwindung der ausgedienten Idee „Kapitalismus“ ist unser Ziel, nicht weniger. Die Organisierung als antikapitalistische Linke unser Weg. Nicht ein “unsolidarisches Geldsystem” (12M Bündnis Berlin) ist unser Problem, die Warenbeziehung selbst ist es. Der Kapitalismus und sein Drang nach Kapitalverwertung sind die Ursachen von Armut, Ausbeutung, Elend und Zerstörung.

Wir fordern die Vergesellschaftung und Aneignung der Produktionsmittel. Wir glauben nicht daran, dass die Forderung nach “echter Demokratie” allein ausreichend ist. Ohne eine antikapitalistische Grundhaltung wird diese Idee lediglich zur Erneuerung des Krisensystems Kapitalismus beitragen. Als „Bürgerbeteiligte“ dürfen wir am Ende über das Elend mitbestimmen und im sozialen Verdrängungswettbewerb um die letzten eigenen Vorteile kämpfen.

Für eine Politik im Handgemenge

Ob Sozialkürzungen und das “Diktat der leeren Kassen”, Hartz IV, Krieg, Umwelt, Freiraumkämpfe, der Kampf um Frauen- und Menschenrechte, gegen Faschismus und für die Bewegungsfreiheit; die antikapitalistische Linke verfügt über reichhaltige Erfahrung im Kampf gegen die Auswirkungen des Krisensystems. Nochmehr jedoch weiß sie um Alternativen, konkrete Utopien und die historischen Errungenschaften sozialer Bewegungen.

Den Frühjahrsauftakt in Berlin begreifen wir als eine Möglichkeit, diese Ideen auf die Straße und in die Herzen zu tragen. Die Aneignung des öffentlichen Raums ist auch unsere Sache, immer mit dem Ziel, sich mit fortschrittlichen Kräften zu verbinden und Kooperationen jenseits des kapitalistischen Warentauschs zu schaffen. Der Zuspitzung der Selbstorganisation in allen Lebensbereichen gehört unsere Unterstützung: am Arbeitsplatz, beim Jobcenter, als Mieter_innen, im Jugendzentrum, Flüchtlingsheim oder der Senior_inneneinrichtung. Sei es in Form von Asambleas und Räten, Initiativen,  im Kollektiv oder in freier Assoziation. Das Leben selbst nehmen wir in die Hand!

Am internationalen Aktionstag am 12.Mai in Berlin werden wir uns dem vom Berliner “Bündnis 12.Mai” organisierten Sternmarsch anschließen. Der Auftaktort unseres Strangs wird der Thälmannpark sein, um von dort aus deutlich zu machen: Es gibt eine antikapitalistische, organisierte Linke in Berlin, es gibt Menschen, die sich über die Proteste im Rahmen von Occupy, acampada, Echte Demokratie, Anonymous hinaus schon seit Jahren und Jahrzehnten formiert haben. Entsprechend klar sollten unsere Botschaften sein.

“Ihr würdet euch noch wünschen, wir wären politikverdrossen.”

Wir wollen unbequem bleiben. Unser Ziel ist es, antikapitalistische Forderungen zu stärken und diese beim Zusammengehen mit den anderen Strängen und Strömungen klar zu formulieren. Wir wollen deutlich  machen, dass die Überwindung des menschenverachtenden Systems Kapitalismus eine logische und aus der historischen Erfahrung geborene Konsequenz ist.

Wir werden die vom 12.Mai-Bündnis gemachten Angebote nutzen, die Aktionswerkstätten begleiten und in unsere politische Agenda einschreiben, die Möglichkeit, mit der Agora ein öffentliches Forum im Herzen der Stadt zu errichten, wahrnehmen. “Neues Denken und Lösungen finden” wird für uns in erster Linie heißen: Utopien denken und das Ende des Kapitalismus beschleunigen.

¡Echte Alternativen jetzt! :::  ¡Für ein  Ende des Kapitalismus!

weitere Infos unter: http://larage.blogsport.eu/

 

Gruppen und Unterstützer_innen:

NEA , AINO , ARAB , Antikapitalistische Walpurgisnacht, Die Orphs, Assoziation Kackendreist

Umsonstladen Eröffnungsparty – kommt alle vorbei!

Umsonstladen Neueröffnung!

Partychen mit Livemusik Wir laden zur gemütlichen Neueröffnung des ‘Umsonstladen Weißensee’! Es wird die Band “the 8track adventures of Philip Vesper” spielen. Außerdem gibt’s einen Lernpfad zum U-Laden, Kaffee & (veganen) Kuchen (gerne auch selbst mitbringen!), sowie Feuer im Garten mit Stockbrot. Kommt vorbei, bringt eure Freund_innen mit & und schaut euch den neuen U-Laden an!

29.04. // ab 14:00 // vor & im Umsonstladen // KuBiZ

Zum ehemaligen Kinder- und Säuglingskrankenhaus Hansastrasse

Redebeitrag:
“Ehemaliges Kinder- und Säuglingskrankenhaus Hansastrasse”

Anlass: Am 20. April 2012 waren die Orphs dazu eingeladen einen Redebeitrag zur jüngeren Geschichte des Kinder- und Säuglingskrankenhauses in der Hansastrasse zu halten. Damit wurde die antifaschistische Demonstration im Gedenken an die Opfer der Wehrmachts-Massaker in Nord-Italien um einen stadtpolitischen Beitrag ergänzt. Die Demonstration trug den Titel: Kein vergeben – den Nazi-Verbrechen in Italien! Kein Vergessen – dem antifaschistischen Widerstand! Die Rede orientiert sich in Auszügen an einem Redebeitrag anlässlich der Gedenkkundgebung an Peter Edel am 12. Juli 2011. Leider kam es Aufgrund von Übermittlungsfehlern nicht zum verlesen des Beitrags, an dieser Stelle dennoch die Veröffentlichung.

Rede

Bevor wir zu unserem eigentlichen Teil des Beitrags kommen, können wir uns nicht ganz verkneifen noch einen Beitrag zum aktuellen Geschehen in Weißensee und dem Anlass dieser Demonstration zu geben.

#

Uns treibt es um! Sei es, dass es uns keine Ruhe läßt, dass Teile der Naziverbrecherbanden sich nicht mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen mußten oder auch der Stadtteil Weißensee an der großen Schweigegeschichte mitgeschrieben hat.
Oder seien es die aktuellen Auseinandersetzungen um die Große Seestraße in Weißensee, bei der das bürgerliche Kleinfamiliennetzwerk gegen ein therapeutisches Wohnprojekt für psychisch kranke StraftäterInnen mobilisiert. Dies ohne die zukünftigen BewohnerInnen überhaupt zu kennen – Menschen die gleich aus mehrfachen Gründen keine Lobby haben: gebrandmarkt als “psychisch krank”, verurteilt als StraftäterInnen. Diese Bürgerinitiative stellt sich damit in einen rechtsoffenen Diskurs und Befürchtungen, dass sich auch Gruppierungen aus dem Rechtsaußenspektrum dem BürgerInnen-Protest anschließen oder ihn unterstützen, sind durchaus gerechtfertigt.

 

Weiter lesen: Zum ehemaligen Kinder- und Säuglingskrankenhaus Hansastrasse

Veranstaltung: Neue Nazis tarnen sich

Infoveranstaltung zur Bedeutung und zu den Hintergründen der Neonazi-Marke “Thor Steinar”. Referat von der Mobilen Beratung gegen Rechts (MBR). Organisiert vom Bündnis “Kein Kiez für Nazis!”.


Di. 29.11.2011, Vortrag: “Recht auf Stadt” und Gespräch zum Thema Stadtraum, Boden und Liegenschaftspolitik

Die #[Occupy/Acampada/Echte-Demokratie-Jetzt]-Bewegung kämpft seit mehreren Monaten um einen öffentlichen Platz für ihre Asamblea. Einen Platz auf dem sie ihre/unsere Agora installieren kann. Dem Ort der in der griechischen Antike der das Zentrum für Versammlungen war und Raum der politischen Auseinandersetzung darstellte.

Zahlreiche MieterInnen-Initiativen kämpfen darum überhaupt noch Teil der Stadt bleiben zu können, andere Verteidigen die letzten Commons von S-Bahn bis Wasser und verurteilen ihren Ausverkauf. Ehemalige Hausprojekte wie die Liebig 14 kämpften bis zum Schluß gegen die im nachhinein als illegal erklärte Räumung “ihres”/”unseres” Hauses.

All diese Bewegung kämpfen um “Ein Recht auf Stadt für alle.” und fordern dazu auf diese neu zu denken, sie fordern eine Ende des Ausschlusses, eine Ende des Ausverkaufs der Stadt und ein Ende der Unterordnung des Sozialen unter Marktinteressen.

Ein kurzer Abriss, der Gemeinsamkeiten und Unterscheidendes der verschiedenen Kämpfe herausarbeitet. Unterstützt durch Teile der umgebenden Ausstellung.

“Recht auf Stadt”-Vortrag, 29.11.2011, 19:00, Kunsthalle am Hamburger Platz, Gustav-Adolf-Straße 140

und danach ab 19:30 im Gepräch mit Leonie Baumann, Rektorin der Kunsthochschule Weißensee und Mitinitiatorin der Initiative Stadt Neu Denken zum Thema “Stadtraum-, Liegenschafts-, u. Bodenpolitik”

Vortrag und Gespräch findet im Rahmen der Finissage der Ausstellung “Zeitreise – von der Einkaufsquelle zur Kunsthalle” statt, welche noch am Mo. dem 28.11.2011 von 12:00-19:00 und am Di. dem 29.11 von 12:00 – Partyende geöffnet ist.

Die #[Occupy/Acampada/Echte-Demokratie-Jetzt]-Bewegung kämpft seit mehreren Monaten um einen öffentlichen Platz für ihre Asamblea. Einen Platz auf dem sie ihre/unsere Agora installieren kann. Dem Ort der in der griechischen Antike der das Zentrum für Versammlungen war und Raum der politischen Auseinandersetzung darstellte.

Zahlreiche MieterInnen-Initiativen kämpfen darum überhaupt noch Teil der Stadt bleiben zu können, andere Verteidigen die letzten Commons von S-Bahn bis Wasser und verurteilen ihren Ausverkauf. Ehemalige Hausprojekte wie die Liebig 14 kämpften bis zum Schluß gegen die im nachhinein als illegal erklärte Räumung “ihres”/”unseres” Hauses.

All diese Bewegung kämpfen um “Ein Recht auf Stadt für alle.” und fordern dazu auf diese neu zu denken, sie fordern eine Ende des Ausschlusses, eine Ende des Ausverkaufs der Stadt und ein Ende der Unterordnung des Sozialen unter Marktinteressen.

Ein kurzer Abriss, der Gemeinsamkeiten und Unterscheidendes der verschiedenen Kämpfe herausarbeitet. Unterstützt durch Teile der umgebenden Ausstellung.

“Recht auf Stadt”-Vortrag, 29.11.2011, 19:00, Kunsthalle am Hamburger Platz, Gustav-Adolf-Straße 140

und danach ab 19:30 im Gepräch mit Leonie Baumann, Rektorin der Kunsthochschule Weißensee und Mitinitiatorin der Initiative Stadt Neu Denken zum Thema “Stadtraum-, Liegenschafts-, u. Bodenpolitik”

Vortrag und Gespräch findet im Rahmen der Finissage der Ausstellung “Zeitreise – von der Einkaufsquelle zur Kunsthalle” statt, welche noch am Mo. dem 28.11.2011 von 12:00-19:00 und am Di. dem 29.11 von 12:00 – Partyende geöffnet ist.

“Zeitreise – von der Kaufhalle zur KUNSTHALLE” – Ausstellung 22.11.-29.11.2011

Demo gegen “Thor Steinar”-Laden Tønsberg am 18. Nov. 2011

Am 28. Oktober eröffnete in Berlin-Weißensee ein neues Geschäft der rechten Modemarke “Thor Steinar”. Gegen das neue Ladengeschäft, das den Namen “Tönsberg” trägt regt sich Widerstand. Ein Bündnis aus Nachbarschaftsinitiativen, antifaschistciehn Gruppen und Parteien ruft für den 18. November zur Gegendemo auf. Es liegt an uns allen ob und wie lang “Thor Steinar sein Handel mit dem Hass in Weißensee betreiben kann. Wir sagen darum:

„Tønsberg“ in Weißensee? Wir sagen Ladenschluss von 0 bis 24 Uhr!

Rechte Klamottenmarken wie „Thor Steinar“ braucht keiner!

Demo: Fr. 18. Nov. 2011, 17.30 Uhr, S-Bhf. Greifswalder Straße

 

Weitere Infos: Kein Kiez für Nazis! – Seite

Orphs freuen sich über Positionspapier “MORATORIUM für Liegenschaftsverkäufe jetzt!”

El Presidente Teddy in seiner Funktion als unterschreibender Kugelschreibär

Am 3. November veröffentlichte die Initiative Stadt Neu Denken! ihr langerwartetes Positionspapier “MORATORIUM für Liegenschaftsverkäufe jetzt!”. Auch die Orphs begrüßen dieses Papier und haben voller Begeisterung gemeinsam den Kugelschreiber gezückt und  unterzeichnet.

Hatten die Orphs doch bisher viel ihren Freund “den Liegenschaftsfonds Berlin” in den Blick genommen, freut es sie doch das dieses Positionspapier noch weitergehend die gesamte Boden- und Liegenschaftspolitik Berlins thematisiert, und dennoch ihren Freund  ausführlich mitbedenkt. Auch ein Part  ihrer Gemeinschaftsabende die Erarbeitung der Thesen zur Freundschaft Orphs-Liegenschaftsfonds können sie dort zum Teil wiederfinden.

Orphelia Klein,  eine der Orphs, jubilierte als sie die Zahl von 200 Unterzeichnungen hörte:

“Bei soviel Unterstützung für das Thema wird es nicht an Mut und Wissen fehlen ein Aufbauprogramm der Vielen für eine neuen Umgang mit Stadt auf den Weg zu bringen. Es wird uns Spaß machen gemeinsam mit den unterzeichnenden Akteuren die Stadt neu zu denken.”

Orphine Knatterton ergänzte sie:

“Vom ockerbraunen, monoton-inhaltsleerem Umgang mit unserer Stadt werden wir uns gemeinsam verabschieden. Der schnöde Verkauf war bis heute ein Modewort gewesen. Farbe kommt nun da  ins Spiel wo die Stadt und ihre Akteure etwas für sich und ihre Bedürfnisse entwickeln.”

Weitere Informationen:

Die Orphs werden neben anderen Exponaten im Rahmen der Ausstellung “Zeitreise – von der Einkaufsquelle zur KUNSTHALLE” vom 22.11.2011 bis zum 29.11.2011 ihre bisherigen Farbkleckse und Interventionen zum Thema präsentieren. Am 29.11.wird es ab 19:00 kurze Vorträge zum Thema “Recht auf Stadt” geben.  Ab 19:30 lädt Leonie Baumann (Rektorin der KHB und Mitinitiatorin des Positionspapiers) zum Gespräch zum Thema Stadtraum-, Liegenschafts- und Bodenpolitik. Alle Veranstaltung in der KUNSTHALLE am Hamburger Platz. Weitere Informationen folgen.

Eure widerspenstigen Orphs

11.10.2011 – Verfahren “Verstoß gegen Versammlungsgesetz” eingestellt

El Presidente Teddy

El Presidente Teddy

Am 11.10.2011 machten sich die Orphs zusammen mit El Presidente Teddy auf den Weg in die heiligen Stuben des Amtgericht Berlin-Tiergarten in der hoffnungsfrohen Erwartung ihr erstes richtiges “Verfahren” kennenzulernen. Ein Orph-Sympatisant sollte wegen “Verstoß gegen das Versammlungsgesetz” und einer nicht “angemeldeten” Demonstration vom 10.Mai 2011 verurteilt werden.

Viel gehört hatten sie schon davon, von dieser Anstalt in der irrational handelnde Menschen, in merkwürdigen Kostümen, irrationale Beschlüsse nach irrationalen (Verhaltens-)Regeln beschliessen sollen.

Angekommen im “Amtsgericht” wurde El Presidente Teddy ausgiebig untersucht und sollte sich in eine Kiste legen, es wurde vermutet das er ein Messer bei sich führen könnte, was nicht der Fall war da er schon ausgiebigst  zuhause gefrühstückt hatte. Nachdem die ihn begleitende Orphelia mit einem fiependen Gerät untersucht wurde und El Presidente Teddy durch die Eingangskontrollen geschoben wurde ging es weiter durch die labyrinthartigen Gänge zum “Verhandlungssaal”.

Angekommen am Verhandlungssaal wurde gewartet… Die Zeit nutzend machte sich El Presidente Teddy auf Schmusekurs mit einem ebenfalls wartenden “Polizeibeamten” einem sogenannten “Zeugen”, der ob soviel ungewohnter Liebe und Zuneigung doch sichtlich irritiert war.

Nach etwa einer halben Stunde wurde die unterstützende Anwältin in den Verhandlungssaal gebeten, und ach … ohh … Überraschung, das “Verfahren” fällt aus, es wird zu “Lasten” der “Staatskasse” “eingestellt”.

Danach munkelte es, dass die “Richterin” den vorher ausgestellten “Strafbefehl”, gegen den der Angeklagte zuvor “Widerspruch” einlegte, garnicht gelesen hatte. Ebenso nicht gelesen wurde “die Akte”.  Auf das entsprechende Blatt Papier mit dem Titel “Strafbefehl” hatte  die “Richterin” einfach ohne nachdenken ihren Namen gemalt, soviel Aufregung durch die unachtsame Benutzung von Buntstiften auf einem Zettel sind die Orphs garnicht gewöhnt.

Da sie dennoch gerne ein “Verfahren” sehen wollten, entschlossen sie sich im Anschluss zu einer “Verhandlung” wegen “Sachbeschädigung” im Rahmen der Liebigstrasse 14 Proteste zu gehen, aber auch hier kamen sie nicht in den Genuss einer richtigen “Verhandlung”. Nach ein wenig hin und her wegen zu wenig Plätzen im Saal (wegen zuvieler Orphs und anderer UnterstützerInnen der Angeklagten), kam es wegen fehlender “Zeugen” zu einer Verlegung an einen anderen Termin und in einen größeren Saal (das auch wegen zuvieler Orphs).

Ohne ein “richtiges” “Verfahren” gesehen zu haben mußten die Orphs erstmal eine Pause machen und entschlossen sich die neu gewonnenen Eindrücke zuhause zu verarbeiten, so richtig verstanden was da eigentlich Irrationales passierte haben sie aber bis heute nicht.

Eure hofberichtererstattende Prinzessin Orphelia von und zu Staat am Wald


Spenden zur Deckung von Repressions- und Kampagnenkosten könnt ihr hier:

Konto „Förderverein Spenden und Aktionen“
Betreff „Die Orphs“
KtoNr 92881806
Volksbank Mittelhessen
BLZ 51390000

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